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Flying Fortress

B17 - Flying Fortress auch Fliegende Festung genannt, war ein viermotoriges Landflug-zeug. Mit einer Reich-weite von Weit über 3.000 km wurde ein großer Teil des Atlantiks durch diese Maschine beherrscht.

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Geleitzüge

Geleitzüge bestanden in der Regel aus 20 bis 50 Schiffen. Sie wurden in schnelle und langsame Konvois eingeteilt. Die hochwertigeren bzw. wichtigeren Güter wur-den auf die schnellen Konvois verteilt. Jeder Konvoi wurde durch 3-5 Zerstörer oder Korvet-ten begleitet. In jedem Geleitzug wurde ein Boot zur Rettung von Schiffsbrüchigen einge-teilt.

 

 

Die Gegner der deutschen U-Boote waren nur in den ersten zwei Kriegsjahren durch die U-Boote überfordert. Doch die Entwicklung von Technologien wie Radar, HF/DF [Huff/Duff] und ASDIC [Sonar] brachten die Alliierten schnell in eine vorteilhaftere Lage. Aus den Jägern wurden die Gejagten. Dennoch haben sich die U-Boote lange gegen die technisch besser ausgerüsteten Gegner halten können.

Die deutschen U-Boote hatten nicht nur alliierte Zerstörer zu fürchten, es wurden viele Maßnahmen getroffen um das Leben der U-Boote zu erschweren. Als einer der ersten und auch einer der wirksamsten Mittel wurden die Geleitzüge eingeführt. Diese Maßnahme wurde bereits im ersten Weltkrieg als eine wirksame Maßnahme gegen die deutsche U-Boot Gefahr erfolgreich genutzt. Durch die Einführung der Geleitzüge wurden die Schiffe so gebündelt, das nur "wenige" Zerstörer in so genannten "Escort Groups" benötigt wurden um die Handelsschiffe zu beschützen. Ebenfalls wurde dadurch das Auffinden der Handelsschiffe durch U-Boote erschwert.

Die Geleitzüge wurden anfangs durch s.g. "Escort Groups" der Briten und der Canadier gesichert. Später wurden diese, durch den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten, auch durch amerikanische Gruppen gesichert. Zusätzlich zu den "Escort Groups" wurden "Support Groups" aufgestellt. Diese sollten anfänglich aktiv U-Boote aufspüren und vernichten. Aufgrund der geringen Erfolge dieser "Support Groups" wurde die Taktik jedoch aufgegeben und die Support Groups bekamen den Auftrag Escort Groups zu unterstützen deren Geleitzug von U-Boot-Rudeln bedroht wurden.
 

Zusätzlich zum Schutz der Handelsschiffe wurden neben den Überwasserschiffen auch Flugzeuge eingesetzt. Anfänglich wurden diese Flugzeuge lediglich zur Aufklärung und Suche von U-Booten genutzt. Doch durch den Einsatz von Radar, Leigh-Leight und Verbesserung der Bomben durch Torpex-Sprengstoff entwickelten sich Flugzeuge bald zur Gefahr Nummer Eins der U-Boote. Sie drückten Sie immer wieder in den "Keller" und machten somit die Verfolgung von Geleitzügen häufig fast unmöglich. Daher beschränkten sich die U-Boote im Kampf mit den Geleitzügen oftmals auf das "Black Hole", eine kleine Zone über dem Atlantik zu der die Reichweite der Bomber noch nicht ausreichte. Durch die Entwicklung von VLR-Bombern [Very-Long-Range-Bomber] wurde diese Lücke jedoch geschlossen und die U-Boote mussten sich nun auch den Flugzeugen im Kampf stellen.

Wasserbombenabwurd eines englischen Zerstörers

Hier sieht man einen englischen Zerstörer beim Wasserbombenabwurf. Im Hintergrund fährt der Geleitzug weiter. Beim Abwurf der Bomben kann, auf Grund der hohen Geräuschentwicklung, das Sonar des Zerstörers nicht eingesetzt werden, somit hat das U-Boot nun eine Möglichkeit aus dem Wirkungskreis des Zerstörers zu entkommen. Dieser Kampf kann bis zu 36 Stunden dauern. Danach ist der Sauerstoffvorat des U-Bootes trotz Kali-Patronen erschöpft und das U-Boot muss zur Selbstaufgabe auftauchen und sich selbst zerstören.
 

 

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Bezeichnungen

Die Briten gaben Ihren Geleitzügen ausgehend vom Start- und Ziel-punkt Abkürzungen und nummerierten sie zu-sätzlich. Die wichtigsten Bezeichnungen waren:

HG
Gibraltar - England
OG
England - Gibraltar
HX
Helifax - England
ON
England - Helifax
SC
Sydney - England
ONS
England - Sydney
SL
Sierra Leone - England
OS
England - Sierra Leone
WS
Truppentransporte nach dem Nahen Osten.



U-Boot Links


Deutsche U-Boote Online

U-Boot Greywolf

Schlachtschiff.com

Walter Boote

uboat.net [englisch]

 
 

 

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